Vita 2019

Der in Rostock geborene Tenor Thomas Fröb studierte Gesang bei Prof. Monika Meier-Schmid am Institut für Musik der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und absolvierte sein Konzertexamen an der Martin-Luther-Universität Halle. Danach setzte er seine Studien bei Bettina Denner und Volkher Häusler fort. Sein Konzertrepertoire umfasst sowohl die Partien der großen barocken Werke, wie die Evangelisten- und Arienpartien der Bach’schen Johnnes– und Matthäus-Passion, des Weihnachtsoratoriums und des Messiah von Händel, als auch des romantischen Repertoire, wie jene aus dem Paulus, dem Elias und dem Lobgesang von Mendelssohn, sowie dem Oratorio de Noël von Saint-Saëns.

Neben seiner Konzerttätigkeit übernahm er in zahlreichen Produktionen – unter anderem am Theater Nordhausen und Eisenach – Partien unterschiedlichsten Charakters: Il Tempo (J. F. Händel: „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“), Hermosa (J. Offenbach: „Die Insel Tulipatan”), Cléon (C. W. Gluck: „Der bekehrte Trunkenbold“), Der Wahnsinnige (M. Leontjewa „Das Kleine Welttheater“), Nachtwächter Schwalbe (Herwarth Walden „Der Nachtwächter“), Häuptling Biberhahn (J. Offenbach „Das greuliche Festmahl“), Onkel Gustav (P. Burkhard „Das Feuerwerk“), Podestá (W. A. Mozart „Die Gärtnerin aus Liebe“).

Viele Jahre war er Bestandteil des Schönebecker Operettensommers, bei dem er sein komisches Talent in einer weiten Spanne von Charakteren zeigen konnte. Als langjähriges Mitglied des Mendelssohn-Kammerchores Berlin trat er auch als Interpret verschiedenster Lieder der Mendelssohn-Familie in Erscheinung.

2012 sang er die Rolle des Ferrando in Cosi fan tutte von W. A. Mozart bei einer Produktion des Institutes für Musik der Martin-Luther-Universität Halle. 2014 übernahm er in Bernburg bei „Oper in der Kirche“ die Partie des Hoffmann aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, sowie 2015 am gleichen Ort die Partie des Hans aus Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“. Im Januar 2016 gab er sein Debut des Belmonte aus der „Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart im Spiegelsaal in Berlin. Weiterhin standen in diesem Jahr noch die Rolle des Marquis von Chateauneuf in A. Lortzings „Zar und Zimmermann“ und eine Neuauflage des Wahnsinnigen aus M. Lentjewas „Das Kleine Welttheater“ auf dem Programm. 2017 debutiert er als Manrico in Verdi’s „Il Trovatore“.

Er besuchte Meisterkurse bei Michael Volle, Berthold Schmid, Joachim Beyer und Rachel Joselson.